Mund-Art & Fancy Etymo
Im Hochmittelalter sind deutsche Heilige angesagt, danach Konzepte und „Icons“.
Wie heißt gleich das Mehl aus Sytirol?
Du Affe! Wie schreibt man das auf sytirolish: Du Aff!? Du Off!? Du Åff!?
Werben für das schöne Wort „Leute“.
In den Namen unserer Kultstätten lebt das das römische Christentum fort.
Roms Erhebung des Christentums zur Staatsreligion hat die „Sankt“-Namen beschert.
Sytirolish im Zeichen von Ursprung, Selbstwert, Freiheit und Harmonie
Der Name ist ein mächtiges Totem. „Mal“ für Geist & Genius, Stamm & Ahnen.
In der Ortsnamenforschung überwiegt das Physikalische, das Heilige kommt zu kurz.
Am unsinnigen Donnerstag* Maschgra gian, das ist es.
Amerikanisch-Englisch fasziniert die Deutschen und erdrückt ihre Sprache.
Unerwarteter Zuwachs für die Ortsfamilie der AN im Etschtal.
Sind die Naturnser alles Ladurn(s)er?
Ortsnamen in anderer Sprache bestehen nebeneinander. Wie „Postal“.
Kühner Klosterdenker bürstet Heimat auf keltisch und wird „vergessen“.
Neujahrs-Feuerwerk 2026 in Caracas, okay?
Was leuchtet, ist erhaben, herausragend, schön zum Anschauen, wie eben Meran.
Zweimal Sinig auf einer geraden Achse quer über den Talgrund der Etsch.
Eine etymologische Plauderei zum Familiennamen Zöggeler.
Algunde ist ein deutscher Mädchenname. Hört sich an wie unser Algund bei Meran.
Die geheimnisvollen Ursprünge des Ortsnamens Marling.
Die viel zu breite römische Spur im Etschtal und der Name Lana
Die Vinschger, die Bayern, die Italiener und die Schotten lieben es…
Könnten Südtiroler Ortsnamen eine italienische Renaissance sein?
Wichtige römische Quellen sind gar nicht römisch.
Die Fundgrube für Sprachliebhaber. Von Georg Dekas.
Die Kelten haben mehr mit Südtirol zu tun als die Wissenschaft meint.
Sind die Südtiroler Ortsnamen romanischen Ursprungs?
(Etymo) Neue Spur für die Erklärung des Familiennamens Zuegg (Zuech, Zueck)
Leider verstaubt das Adjektiv wacker neben Grimms Märchen und Wilhelm Busch in Opas Bücherkasten…
Der „tirolomanische“ Dr. Ludwig Steub, sachkundiger und befruchtender Besteuber.
Auch die älteste Schreibweise eines Ortsnamens ist noch nicht der Ursprung.
Steht sogar in einer Zeitung, die für Heimat bekannt ist.
Was die Schreibweise eines Namens mit der Wortherkunft zu tun hat.
Das Tiroler Wort für Frühstück ist Formes. Dachte immer, es käme daher, dass man vor der Messe etwas isst.
„Jemet an Tuck uuntian“ heißt jmd. arglistig schädigen. Ungefähr die kleine Ausgabe von Mobbing.
Lehrmeister der Namenforschung ist Josef Tarneller. Erst recht betreff Vinschgau. Venusta Vallis. Vinsgowe.
Schiach (schiëch) bedeutet hässlich und kommt von Scheu, hässlich von Hass.
Jannik Sinner verdient sich den Welt-Pokal für die Förderung des Tirolischen.
Sich Abheben vom Gemeinen ist Bildung. Heute geht alles in die Gegenrichtung.
Sag niemals No Go. Dann lieber voll daneben. 😉
Zonen ist was fürs Militär. „Zone“ gehört nicht zum guten Ton.
Tiroler Begriffe werden zu oft mit Gänsefüsschen auf Distanz gehalten.
Tscheggl ist ein ungehobelter Mensch mit geringer Weltläufigkeit.
Sytiroler fluchen italienisch. Immer dabei ist «Puttana» (tirolisch Huara).
«Magari!» heißt «Schön wär’s!» in Napoli. Ein Wort aus der Sprache Homers.
Umständliches Deutsch: Das Zeitwort in einem Satz sollte man nicht mit dem Fernrohr suchen müssen
Das superpopuläre «geil» hat den Puff- und Bettbereich längst verlassen.
Für die Gleichberechtigung des Süddeutschen in der deutschen Standardsprache.
Brutal heißt auf original südtirolerisch «prutal»
Worte machen Menschen: Dem g’standenen Bayer steigen die Grausbirn auf, wenn am Biertisch nebenan ein «Preiss» die Weißwurscht «lecker» findet.
«Tschüss» überholt das heimische «Pfiati» (behüte dich) als Abschiedsgruß.
«Dai» ist italienisch und heißt «Gib!».
Je hastiger und wegwerfiger das Leben ist, desto mehr reden’s von „nachhaltig“.
Sytirolish für „bremsen“.
Wer keinen Stress hat ist out. Wer immer Stress hat auch.
Nicht einmal die Aller-Perfektesten hören, wie oft sie «perfekt» sagen.
Wenn das Weltwort Okay zum Unwort wird.
Muttersprache „Dialekt“, neugeboren durch das Smartphone.
Liebenswerter Schreibfehler im «Verkinzettl»
Scheiße, Shit, Merda. Dieses Fluchen lehnen wir Altösterreicher ab. Bei uns heißt es Dreck.
„Ex“ ist fein kurz, aber schlechter Stil.
Keltisch kulinarosophistischer Revisionismus.
In der Umgangssprache der Einheimischen hieß es immer Lanan.
Sytiroler sagen vermehrt „Struktur“ für Haus, Einrichtung. Ein unschöner Italianismus.
Z’recht heißt recht, passend. Verwandt mit «gerecht».
Englisch ins Deutsche gut und recht. Aber geframet und hinzapped? Nein.
Eine Finger-Wanderung in die vordeutsche Namenswelt Sytirols.
Die sprachliche Dreifaltigkeit Tirols
Mit den Bräuchen lebt die Mundart sogar in der Presse auf.
Die alte Meraner Mundart hatte viele Ausdrücke für menschliche Schwächen.
Ausdrücke zu Geld und Geschäft in der alten Meraner Mundart.
Das Glossar von Hugo Knoblauch und F. W. Ellmenreich aus der k.k. Kurstadt.
Okay stammt aus dem JA der Südfranzosen.
Erste Anmerkungen für meine Sprachwerkstatt.