das meldet THE EPOCH TIMES DE am 22. Feber 2026
„Jodeln zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt – wohlgemerkt das Schweizer Jodeln. Denn Jodelgesänge aus Simbabwe und Georgien stehen bereits auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes. Mit diesem neuen Eintrag verpflichtet sich die Schweiz nun, ihr landestypisches Jodeln zu fördern. Dies beinhaltet die Weiterentwicklung der Ausbildung und somit die Unterstützung des Nachwuchses sowie den Ausbau von Dokumentation und Forschung.“
(Zitat aus dem im Newsletter lesbaren Artikel von Epoch Times)
Interessant für uns Sytiroler ist die Eifersüchtelei der Schweizer, die aus folgender Textpassage von Epoch Times (Autor Silke Ohlert) hervorgeht (meine Hervorhebung):
„Das Jodeln, vor allem in seiner Ursprünglichkeit mit dem sogenannten Jutzen, zu erhalten, hatten sich bereits vor mehr als 100 Jahren die Gründerväter des Eidgenössischen Jodlerverbands auf die Fahnen geschrieben. Sie bangten um ihre Traditionen, da immer mehr Tiroler als Arbeitskräfte in die Schweiz kamen.
„Ich kann das sehr gut nachvollziehen, weil viele Knechte hier waren. Sie hatten Heimweh und haben auch gesungen, oder?“, erzählt Karin Niederberger, Zentralpräsidentin des Eidgenössischen Jodlerverbands, im Interview mit Epoch Times. „So wie uns heute das Englische beeinflusst“, fährt sie fort, „was ja nicht schlecht ist, aber trotzdem müssen wir unser Kulturgut erhalten. Sonst geht das irgendwann verloren.“
(c) THE EPOCH TIMES Deutsch.
Titelbild: Quelle Swiss Image CH photo Andy Mettler, mit Dank.