Sie haben’s getan. Gastrofaschistischer Raubzug in Tiroler Küche gelungen.
Es hat sich schon lange abgezeichnet. Im Juli 2024 startete die Kampagne, jetzt ist sie mit der Anerkennung der „Italienischen Küche“ als immaterielles Weltkulturerbe durch die UNESCO zum runden Paket und so nebenbei zum gelungenen Handstreich („scippo“, s.u.) geworden: Die Nationalisierung der Tiroler Küche unter der Flagge Italiens. Mit behäbigem Beifall der Südtiroler Gastronomen, Speckverkäufer und Autonomiepolitiker.
Die politische Bedeutung
Die Südtiroler Politik hat nichts von der Tragweite dieser Kampagne verstanden (entnommen den ersten Reaktionen auf die UNESCO-Meldung am 11 dez 25). Die politische Bedeutung dieser an und für sich velleitarischen Dinge sollte nicht unterschätzt werden. Hier die Argumente in der Wiederauflage eines meiner Beiträge („Der Speck, ein Italiener“).
Starkes Gegen-Zeichen gefordert
Es steht nun an den Bayern, Böhmen, Wienern und Tirolern, sich gegen diesen „scippo“ (Handtaschenraub) zu wehren: und zwar ebenso welthörbar wie es die Usurpatoren mit ihrem Etikettenschwindel getan haben. Die Partei Süd-Tiroler Freiheit möge in Zukunft texten: „Knödel ist nicht Italien“.
Auch ein italienischer Klassiker, aber kein immaterielles Weltkulturerbe: der SCIPPO (Schippo)