GELD MACHT KEINE KINDER

16. April 2025

Geburtenschwund schreckt auf, aber: Geschenktes Geld macht keine Kinder.

Geburtenrückgang! Aufmacher der Tageszeitung „Dolomiten“ heute. Im thematischen Artikel fordert ein Frauen-Lobbyist von der Politik mehr Geld und Sozialleistungen, um die Geburtenrate zu steigern. Im Innenteil warnt ein Leserbrief vor dem demografischen Winter“.

Lust-Egoismus

So langsam kommt man auch in Südtirol drauf, welche Katastrophe sich da anbahnt. Tatsache ist, dass junge Leute sich nicht mehr die Mühen des Kinderhabens antun und ein vermeintlich unbeschwertes Leben voller Spass, Genuss und Vergnügen anpeilen. Die hedonistische Lebensweise ist der eigentliche und tief sitzende Grund für den Geburtenschwund.

Das verheimlichte Geburtenloch

Dabei hat die öffentliche Meinung noch nicht einmal erfasst, welchen Bombenkrater die mRNA-„Impfung“ gegen Covid in die Geburtenstatistik geschlagen hat. Seit der aufgezwungenen Gen-Giftspritze sinken die Geburten überall schlagartig. Durch Karriere und Geld nicht geknebelte Mediziner haben längst auf die Verbindung vom radikalen Geburtenrückgang zum Corona-Regime hingewiesen. Ein zusätzliches Loch.

Geld macht keine Kinder

Gibt es Mittel, um junge Leute für das Kinderhaben zu gewinnen? Ja, sicher. Nur liegen diese eben gar nicht auf jenem Feld, das unter dem Etikett „Familienpolitik“ unermüdlich beackert wird. Die will von der Politik mehr (öffentlich bezahlte) Kinderbetreuung und Elternzeiten, (öffentlich subventionierten) Wohnraum und derlei Maßnahmen mehr. „Wende in der Familienpolitik“ nennt sich das in bundesdeutscher Propagandasprache. Eine Augenauswischerei.

Die „Wende“ gibt es schon seit Jahrzehnten. Was haben all die „Maßnahmen“ gebracht? Mehr Lobbys, die daran verdienen, aber nicht mehr Kinder, im Gegenteil, immer weniger.

Noch mehr Geld und noch mehr Staat für die Familie bedeutet noch weniger Kinder. Denn geschenktes Konsumgeld und bequeme Abstellplätze für die Kleinen erzeugen eben nicht den Geist und die Liebe, die es braucht, um das lebensfüllende Unternehmen Familie zum Starten und zum Gelingen zu bringen.

Familie ist mehr als Fabrik

Die Familienlobby ist in der Hand von Feministen. Ihr Merkmal ist eine rein materialistische Politik, die der Staat auf Kosten der produktiven Steuerzahler erbringen soll. Dieser populistische Ansatz gefällt allen. Sogar der Wirtschaft. Die Familie ist Produktivfaktor. Die Betriebe brauchen Arbeitskräfte und die Rentner wollen früh und reich in die Pension gehen. Das funktioniert nur mit Nachschub.

Die Linken sehen ihr Heil in der Migration. Die Rechten wollen die heimischen „Produktionskräfte“ (Kindermacher) ankurbeln. Diese aber werden sich kaum den aufgesetzten, bürokratisch mühsamen Geschenken der öffentlichen Hand ergeben und weiterhin ein kinderfreies Leben anstreben. Für eine Wende braucht es mehr.