Genöle um Quote und «Sichtbarkeit», Empörung und Küsschen, Kriegsfratzen.
Ohne Rauch geht’s auch, geht ein bekannter Spruch. Ohne Frau geht’s auch. Was zunehmend die Erkenntnis junger Männer ist, die sich die Ansprüche der Frauen gar nicht mehr leisten können, das gilt auf jeden Fall in der Politik. Für diese Erkenntnis sorgen tagtäglich die Protagonistinnen der kleinen und der großen Politik ganz von selbst. Und zu allem Überfluss noch die feministische Dauerlitanei. O, wie hängt es zum Hals heraus, dieses ständige Genöle um die Quote und die «Sichtbarkeit»!
Frauen sind nicht besser nur weil Frauen
Die Südtiroler Amts-Oberfrau Ulrike Oberhammer meint: «Frauen entscheiden besser» (TZ am Valentinstag und Aschermittwoch 2024). Würde das stimmen, dann wären Quoten erst recht widersinnig. Die Besseren kommen voran, weil sie besser sind, mit Rock und mit Hose. Der Blick auf die Politik von Bozen bis Brüssel hingegen zeigt: Frauen sind nicht besser. Am seltensten in der Politik. Manche von ihnen sind es, die anderen jedoch richten Schäden an ohne Ende.
Das Gift der Quote
Frauen und Berufspolitik sind nicht die allerbesten Freunde. Es fängt damit an, dass Frauen nicht Frauen wählen – warum sollten sie auch? Zum Gang in die aktive Politik brauchen Frauen keine besonderen Schutzvorrichtungen oder Vorzugsschienen. Frauen sind weder eine bedrohte Art, noch sind sie körperlich, geistig oder gesetzlich benachteiligt. Weiter geht’s, dass Frauen, die mit natürlicher Weiblichkeit gesegnet sind, sich das politische Geschäft gar nicht antun, und hätten sie dazu auch noch so viel Zeit und Geschick. Als nächstes kommt die verhältnismäßige Untüchtigkeit von Quotenfrauen und besonders geldgierigen Weibchen – wie hieß die schöne Griechin im EU-Parlament nochmal? Trotz aller Schminke und Fotografen auf Staatskosten (Baerbock) kommt zum Schluss heraus, was sich da in der Berufspolitik durchsetzt: Harpyen, Erynnien, Megären nannte man diese Art in der Antike, bei uns einfach nur Bissgur, psychologisch steht häufig das Etikett Narziss drüber.
Bizarre Gestalten, Huch und Ach
Schaut nur, was sich da über Parteien und Medien alles an die Spitze der Institutionen vorarbeitet: Ein Panoptikum von bizarren Gestalten und Gesichtern – von den Männern schon gewohnt, aber die Frauen wollen die Männer auch da übertreffen: Waghalsige Sprüche, Huch und Ach, Empörung und Küsschen, kopfloses Amtsgebaren. Möglicherweise sind die medialen Zerrbilder nur ein Produkt und die Frauen dahinter sind privat ganz anders, sogar nett und liebenswürdig, wer weiß. Sicher ist nur, dass das mediale Abbild ungenießbar ist – und obendrauf kommt noch diese geschwätzige Gschaftlhuberei im obersten Bereich der Hertz-Frequenzen, es ist nicht zu fassen.
Frau schweige in der Versammlung
Wie in aller Welt haben wir diese Plage verdient? Spart die Namen, wir kennen sie alle, von Brüssel abwärts bis hinein in unsere kleinen Südtiroler Winkel. Hier muss die Geißel Gottes walten, weil wir das Gebot des Apostels Paulus so sträflich missachten (mulier taceat in ecclesiam). Dabei könnten es die Polit-Amazonen ganz entkrampft und liebenswürdig angehen. Frauen sind ja sowieso die Chefs von uns Männern – was die Guten von ihnen sogar in der Politik unter Beweis stellen.
P.S.
Als ob Aschermittwoch und Valentinstag nicht genügen würden, haben die Frauenbewegten an diesem Tag noch ihren «Equal Pay Day» in die Zeitungen zu bringen. Steht nicht in der gedruckten TT auf dem Titelblatt: «Bis heute gratis gearbeitet». Unverdrossen wird die Mär verbreitet, Frauen würden für die gleiche Arbeit weniger Lohn bekommen.