Ein europäischer ebenso wie muslimischer Brauch.
Klar soll jede Frau, jedes Mädchen mit einem Kopftuch seine Identität, Kultur und Konfession, ja auch nur Mode, ausdrücken können. So viel Freiheit muss und darf sein. Warum mag man im Westen das muslimische Kopftuch nicht? Darf aber nackte Haut und Tätowierungen bis über die Unappetitlichkeit hinaus zur Schau tragen? Ohne Rücksicht auf das ästhetische und religiöse Empfinden anderer. Bitte mehr Stoff, nicht weniger.
Das Titelbild ist von 1930 aus dem Privatarchiv der Familie. Es zeigt eine alte Nandl mit Kopftuch, umringt von jungen Mädchen im Dirndl, schon ohne Kopftuch, aber noch mit geflochtenem Haar.
P.S.
Manfred Donà aus Nals hat gestern in der „Dolomiten“ (20. Jänner 2026) einen netten kleinen Leserbrief veröffentlicht. Er schreibt (sinngemäß): Meine Oma (1980 verstorben) hat immer Kopftuch getragen. Sie war tief gläubig katholisch.