Leseempfehlung für die mutigste Zeitschrift überhaupt.
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Ganz besonders mag ich in dieser Ausgabe:
Ist das Abendland nur eine Erfindung? von David Engels, eine hochintellektuelle Buchkritik, Zitat:
„Josephine Quinn ist Lehrstuhlinhaberin für Alte Geschichte an der Eliteuniversität Cambridge. Ihr vieldiskutiertes Buch „Der Westen. Eine Erfindung der globalen Welt“ zeigt, dass sie von der Idee der abendländischen Zivilisation nicht viel hält. Damit folgt sie ganz dem Trend im akademischen Milieu. Denn Quinns Werk ist deutlich von der ideologischen Agenda geprägt, die kulturelle Besonderheit des Abendlands zugunsten eines globalistischen Geschichtsbildes aufzulösen.“
Wir müssen Drachentöter werden! von Christian Rudolf. Chefredakteur Lukas Steinwandter schreibt einführen, Zitat:
„Erneut ist die Geburtenzahl im vergangenen Jahr um die fünf Prozent niedriger als im Jahr 2024. Niemand sonst als die Deutschen selbst sind das Fundament ihres Staates. Und das Fundament erneuert und verjüngt sich nicht ausreichend. Im Jahr 1949, als dieses Staatswesen nach dem Krieg gegründet wurde, kamen fast doppelt so viele Kinder zur Welt als heute – zwischen Ruinen und kaputten Fabriken. […] Umso skurriler scheint der Fall eines Spitzenverdiener-Ehepaars aus der Jetztzeit, den die Bild in einer Kolumne gebracht hat: Trotz eines Jahresgehalts, bei dem Otto Normalverdiener ins Schwindeln gerät, glauben die beiden, sich ein Kind nicht leisten zu können.