Trumps Triumph, Chinas Parade, Russlands Feldzug, Israels Toben und Europas Desorientierung kennzeichnen das politische Weltjahr 2025.
Montag, den 20. Januar 2025. Amtseinführung von Donald Trump als 47. Präsident der Vereinigten Staaten in der Rotunde des Kapitols in Washington, D.C. Obama und Clinton machen saure Miene. Eigentlich hätte Donald Trump nie so weit kommen dürfen.
Jahrüber: Trump benennt den Golf von Mexico in Gulf of America um, will Grönland (Dänemark) und Kanada zur USA schlagen und erhebt Schutzzölle.
Die zweite Präsidentschaft von Donald Trump ist die erste Amtszeit von JD Vance als Vizepräsident.
Samstag 15. Feber 2025. Nicht Russland oder China seien eine Bedrohung für Europa, sondern Europa selbst, sagt Vance an der Sicherheitskonferenz in München. Die Meinungsfreiheit in der EU ist bedroht.
März 2025: Russland erobert die Stadt Sudscha in seiner Region Kursk zurück. Aufsehen erregend die „Operation Stream“, bei der die Russen in einer Gaspipeline hinter die feindlichen Linien kriechen. Innerhalb weniger Tage gewinnen sie 300 Quadratkilometer Gebiet zurück.
Jahrüber: Derweil geht das Gaza-Massaker weiter. Die Stimmung in der Weltöffentlichkeit kippt auf die Seite der Palästinenser und gegen Israel.
Anfang Februar 2025: US-Präsident Donald Trump stellt seinen Gaza-Plan vor: Die USA würden die Kontrolle über den Gazastreifen übernehmen, die Stadt wieder aufbauen und in eine „Riviera des Nahen Ostens“ verwandeln. Die Bevölkerung des Gazastreifens solle umgesiedelt werden. Israels Regierungschef Netanjahu begrüßt den Plan Trumps. Mitte März 2025 nennen die beiden Somaliland als mögliches Zielland für die Umsiedlung der Palästinenser aus Gaza.
Mittwoch, 21. Mai 2025 Netanjahu nennt die Umsetzung von Trumps Gaza-Plan eine Bedingung für die Beendigung des Krieges und bestätigt damit indirekt die Vertreibung der Palästinenser aus Gaza als das primäre Kriegsziel Israels.
Freitag, 13. Juni 2025 bombardiert Israel Atomanlagen im Iran und tötet Kommandeure der iranischen Militärführung und iranische Kernphysiker. Iran antwortet noch am selben Tag mit Raketen-Luftangriffen auf Ziele in Israel. Der Schutzschild «Iron Dome» erweist sich als unzureichend. Die USA helfen Israel und bombardieren den Iran mit Tarnkappenbombern. Der «Zwölftagekrieg» endet mit einer Waffenruhe am 24. Juni 2025.
Freitag, 15. August 2025: In Anchorage (Alaska) treffen sich Donald Trump, Präsident der Vereinigten Staaten, und Wladimir Putin, Präsidenten der Russischen Föderation, zu einem persönlichen Gespräch zu Sicherheit und Frieden mit Blick auf die Ukraine.
Mittwoch, 3. September 2025. Zum 80. Jahrestag des Sieges gegen Japan und Chinas Beteiligung im Zweiten Weltkrieg gibt es eine beeindruckende Militärparade auf der Chang’an-Straße in Peking.
Donnerstag, 2. Oktober 2025 sichtbarer Protest gegen den Gaza-Völkermord: Die 15 Schiffe der internationalen Sumud-Flottille mit Kurs auf Gaza werden von der israelischen Marine geentert und 500 Aktivisten festgenommen, darunter Greta Thunberg.
Montag, 27. Oktober 2025: Die Russische Zentralbank senkt ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum im Jahr 2025 auf 0,5 bis 1 Prozent. Zentralbankchefin Elwira Nabiullina bremst: Der Leitzins bleibe bei 16 Prozent, es werde kein Wirtschaftswunder geben.
Montag, 29. Dezember 2025. In Moskau berichtet Generalstabschef Waleri Gerassimow dem Präsidenten Wladimir Putin, dass die russischen Streitkräfte in der Ukraine «nahezu entlang der gesamten Frontlinie» vorrücken.
Jahrüber: In Brüssel und Berlin verzweifelte Brandmauer-, Zensur- und Ukraine-Politik mit Milliardenschulden, während die Wirtschaft auswandert.
Jahrüber: In Wien setzt Neos-Außenministerin Meinl-Reisinger die Neutralität Österreichs aufs Spiel, während Herbert Kickls FPÖ so stark wird wie ÖVP und SPÖ zusammen.
N.B. Im großen Welttheater ist Südtirol nicht mehr als ein Hundehäufchen ohne DNA-Nachweis.