BRÜSSEL WIE BASTILLE

19. Dezember 2025

Die EU am Ende und am Rand der Revolution.

Jetzt überlegmer mal… gestern der Gipfel – wir haben geknobelt und geknobelt, wie wir den Russen ihr Geld stehlen könnten, ohne dass es groß auffällt (die Presse wurde angewiesen, von «Nutzung» zu schreiben). Mist, hat nicht geklappt.

Während wir über unser Lieblingskind Ukrelenski gebrütet haben, ist unser Palast von den europäischen Bauern fast in Schutt und Asche gelegt worden, so zornig sind sie über das Mercosur-Abkommen, das die Ursula über ihre Köpfe hinweg schon am 26. Dezember unterschreiben wollte. Ursula meldet: Mercosur wird verschoben. Niederlage Nr. 2.

Jetzt überlegmer mal… wie können wir unserem Liebling doch noch mehr goldene Klos kaufen helfen? Genau! Schnell mal 90 Milliarden aus dem Luftgeldtresor von der Christl in Frankfurt rausnehmen und sie als «Kredit» tarnen. Ist ja nur Taschengeld für Wolodymyr (er braucht 600 Milliarden, hat er gesagt). Uff, endlich ein Erfolg.

Jetzt überlegmer mal… werden die europäischen Steuerzahler – so wie gestern die Bauern – eines Tages anrücken? Radau machen, wenn sie vollends begreifen, wie schamlos sie ausgeraubt und betrogen worden sind von ihren eigenen Führern? Und alles für ein weit abgelegenes Beuteland im Osten, um das sich das westliche Großkapital mit den Russen streitet.

Jetzt überlegmer mal… eigentlich müsste der EU-Palast in Brüssel dann Bastille heißen, und die Ursula wäre die Marie Antoinette (so lange kann das gar nicht mehr dauern).

P.S. Das Titelbild von ANSA zeigt, welche Blondinen im Palast über Kuchen statt Brot für die Ukraine sinnen.