EU: MEHR REALISMUS, DAWAI!

24. November 2025

Die EU und Selenski müssen sich dem Trump/Putin-Plan beugen.

Die Realität ist diese: Entweder willigen die EU und ihr Regime in Kiew (die „Kiewer Bande“) dem Trump-Friedensplan für die Ukraine zu oder die Russen machen weiter und weiter und weiter. Moskaus Präsidentenflüsterer Kaganow hat es bereits in den Raum gestellt, dass das „давай“ * der Russen taktische Atomwaffenschläge gegen Berlin, Paris, London und Rom beinhaltet (‚Wer nicht hören will, muss fühlen‘).

Noch kann Putin die Falken im Kreml zurück halten. Mit dem Friedensplan ist Putin bereit, maßgebliche Zugeständnisse territorialer und finanzieller Natur zu machen. Kann Putin hier keinen Erfolg einfahren, ist der Weg frei für die nuklearen Falken. Schließlich zehrt der Krieg nicht nur an der Substanz der Ukraine und der EU, sondern auch an der Substanz der Russischen Föderation.

Wenn die aktuelle Führungsriege Westeuropas meint, jetzt noch die große Lippe riskieren zu können, dann fehlt es denen gewaltig am Sinn für die unleugbare Realität einerseits und an Mitleid für die Menschenopfer des Ukraine-Krieges andererseits – hunderttausende junge Männer, die abgeschlachtet werden im Namen abstrakter Prinzipien und handfester Wirtschaftsinteressen, während die Anstifter und Promotoren des Blutbades in feinem Zwirn sich von Gipfel zu Gipfel kutschieren lassen. Allein Trump und Putin scheinen zu verstehen, was das Stündlein geschlagen hat – und sie MÜSSEN sich durchsetzen. Alternative: nuklearer Weltenbrand und Ende der menschlichen Spezies, so wie wir sie kennen.

 

* давай = dawai, auf tirolisch “gib ihm“, deutsch, los, weiter, vorwärts; entspricht dem Italienischen „dai“; Schlachtruf der Russen im Sturm auf Berlin 1945; steckt heute noch jedem Deutschen furchtbar in den Knochen.

TITELBILD: Unser Großvater an der Ortlerfront 1915-1918 (aus dem Familienarchiv).