Ist wohl wahr. Respekt, Theiner!
Es meldet sich der frühere SVP-Obmann zu Wort, Richard Theiner, der als Landesrat u.a. auch für Abfallwirtschaft zuständig war.
Seine früheren Mitarbeiter, Vertrauensleute und persönlichen Freunde sind von vom Staat angeklagt, Schindluder mit Aschen aus Öko-Technologie getrieben zu haben. Der Vorwurf der Mafia-Tätigkeit ist hanebüchen, ungerecht und ganz nahe am Amtsmissbrauch durch die fragliche Justizbehörde – über die politischen Hintergründe habe ich bereits meine Sicht der Dinge dargelegt.
Richard Theiner weiß, was Sache ist. Wie unangemessen die Verhaftung der Angeklagten, die frühmorgens von der Polizei aus ihren Betten geholt wurden, als wären sie überführte Mafiosi mit einem ellenlangen Mordregister.
Anstatt den Ärger hinter der Hand loszuwerden, zeigt sich der SVP-Spitzenpolitiker im Ruhestand mit offenem Visier in der Neuen (siehe Bildkopie unten) mit der Anklage „Land der Duckmäuser“.
Eine direkte, offene und längstens berechtigte Breitseite gegen die Kompatscher-Administration und die üblichen Moralträger und Sittenwächter(innen) in Landtag, Verbänden, Gemeinden und Gewerkschaften.
Wieder einmal zeigt sich, dass nur die freien Alten frei reden können, wenn Schweinereien im Gang sind. (Sie dekasblog „Die Redefreiheit im Ruhestand“).
Von mir aus hätte Theiner auch seine Landsmännin und Vize-Obmännin der SVP, die Frau Tröger, mit einschließen können. Sie hat als Bürgermeisterin von Laas mit großer Schlagzeile in der „Dolomiten“ ihr „Vertrauen in die Justiz“ bekundet, nachdem Amtsvorgänger Andreas Tappeiner von der Polizei abgeführt worden war.
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Die Politik ist kein Zaungast wie unsereins. Die vom Volk Gewählten tragen Verantwortung für Gerechtigkeit auch gegenüber Staatsbehörden.
Haben euch der Hager-Benko Fall oder die Gipfele-Prozesse vom ehrwürdigen alten Luis nicht deutlich genug gezeigt, dass der Sack geschlagen, aber der Esel gemeint ist?