Für 800 Milliarden aufrüsten, aber beim ersten Pulverhauch den Schwanz einziehen – das ist Merz, das ist die EU.
Und schon sind sie wieder Zuhause. Wegen Schlechtwetter. Die 13 deutschen Soldaten, die der Bundeskanzler auf Reserve Friedrich Merz nach Grönland beordert hatte, um die arktische Mega-Insel gegen eine Übernahme durch (Mac) Donalds Amerika zu verteidigen.
Nichts könnte die Hasen-Natur der substanzlosen und windigen Brüssel-Europäer deutlicher veranschaulichen als dieser Move.
In der Ukraine lassen sie die jungen Männer zu Hunderttausenden sterben (sind ja nicht unsere), um konkrete Geschäfte und abstrakte «Prinzipien» zu retten. Aber nun, da der große Uncle plötzlich nicht mehr hinter ihnen steht, ja, ihnen mit Grönland in den Rücken fällt, da vergeht diesen Schoßhündchen das Kläffen und Bellen auf einen Schlag.
Die EU-ropäer wissen, dass Donald Trump sich Grönland nehmen wird. Allein, sie wissen nicht mehr, wie sie sich nun drehen und wenden sollen, um weiter auf der Butterseite des Lebens zu stehen.
Die Weiberriege ist verstummt, ist ratlos. Und plötzlich haspelt ein All-Inclusive-Merz von Frieden und Verständigung mit Russland, wo es gestern noch das ewig absolut Böse gewesen war. Schickt 13 (in Worten: dreizehn) Bundeswehrsoldaten nach Grönland. (Wenn das der schneidige Rommel wüsste!) Aber 800 Milliarden Euro auf Pump, um aus Volkswagen Panzerwagen zu machen, gell? Wenn es nicht zum Schreien wäre, müsste man lauthals auflachen.
P.S.
Im Wartezimmer meines Hausdoktors ist mir eine Bozner Wochenzeitschrift untergekommen, die von der hiesigen Schickeria gerne gelesen wird. Darin entdecke ich einen Aufsatz eines aus Algund stammenden ZEIT-Journalisten, in dem dieser tatsächlich schreibt, einzig auf die EU sei in Zukunft noch Verlaß, sie sei der leuchtende Fels in dieser «Wolfszeit», die mit Trump nun anbreche. Und sei mit Mercosur noch mächtiger: 450 Millionen Europäer verbinden sich mit 300 Millionen Südamerikanern! O ja, und was für eine Weltmacht… hatte ich oben Lachen gesagt?