KLARES NEIN ZU MERCOSUR

8. Januar 2026

Das Freihandels-Abkommen der EU mit Südamerika gefährdet unsere Bauern.

Die von der Leyen will es, die Meloni hat Ja genickt und unser SVP-Dackel auch. Sie alle wollen „Mercosur“, den Freihandel für Lebensmittel und mehr. Freie Fahrt für die XXL-Farmen in Brasilien, Argentinien und Co.

„Das ist der Todesstoß für unsere heimischen Bauern!“ sagt der Landtagsabgeordnete Jürgen Wirth Anderlan. Für den JWA-Frontmann gibt es ein klares Nein zu Mercosur.

Das geplante Freihandelsabkommen der EU mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten wird seit Jahren scharf kritisiert. Preisdumping durch den Wegfall von Zöllen, massive Konkurrenz für heimische Klein- und Mittelbetriebe durch agrochemische Großkonzerne, mangelhafte Lebensmittelkontrollen sowie eine wachsende Abhängigkeit von Subventionen und dem globalen Markt, so lauten die Warnungen quer über den europäischen Kontinent. Wie problematisch das Abkommen ist, zeigen jüngste Berichte über die unkontrollierte Abgabe von in der EU bereits verbotenen Antibiotika und Hormonen in Brasilien. „Es ist der pure Wahnsinn, dass die SVP diesem Abkommen jetzt zustimmen will!“, sagt Jürgen Wirth Anderlan. Der JWA-Frontmann sitzt übrigens als meist gewählter Bauer im Landtag.

JWA lehnt den landwirtschaftsfeindlichen Generalkurs von SVP und EU rundweg ab: „Während bäuerliche Familienbetriebe mit immer neuen Auflagen, steigenden Kosten und wachsender Bürokratie kämpfen, hat die Südtiroler Volkspartei brav allem zugestimmt, was aus Brüssel kam: der Renaturierungsverordnung, der Entwaldungsverordnung und dem ideologischen Prestigeprojekt des dem Green Deal.“ Und jetzt komme das Mercosur-Abkommen.

Was sei nur aus der ehemaligen Bauernpartei SVP und dem mächtigen Bauernbund geworden, wundert sich Wirth Anderlan. Mitsprache gebe es keine mehr, dafür Versorgungsposten für Funktionäre. Dann sei man groß überrascht, wenn der Unmut die Bauern auf die Straße treibt, so wie in Bozen im Februar 2024 oder erst jüngst in Brüssel.