ZACK ZACK ZACK IS DIE SCHOAF

Sonntag 17. Mai 2026

Vor 7 Jahren explodierten FPÖ und Kanzler Kurz.

Wer erinnert sich noch an die Ibiza-Bombe?

Am Freitag, den 17. Mai 2019, um 18.00 Uhr veröffentlichen die „Süddeutsche Zeitung“ und „Der Spiegel“ ein Sieben-Minuten Video

In Wien schlägt es ein wie eine Oreschnik.

ORF.AT schreibt ein Jahr später: „Ein warmer Sommerabend in einer Villa auf Ibiza  wurde dem FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache sowie seinem Klubobmann Johann Gudenus zum Verhängnis. Das von reichlich Alkohol begleitete Gespräch der beiden mit einer vermeintlichen russischen Oligarchennichte wurde heimlich aufgezeichnet. Es ging um Geldspenden an Parteien unter Umgehung des Rechnungshofs, politischen Einfluss in der „Kronen Zeitung“ und Staatsaufträge gegen finanzielle Spenden.“

Die Folgen des Videos sind bekannt. Die türkis-blaue Koalition zerbrach und die Regierung Kurz dankte ab. Die FPÖ sackte auf ein Mindestmaß zusammen. Ende der bürgerlichen Mehrheit. Die vordem abgestürzten Grünen waren wieder obenauf und kamen in die neue Regierung.

Berühmt geworden aus diesem Video ist Straches Satz:

„Zack, zack, zack. Drei, vier Leute, die müssen gepusht werden. Drei, vier Leute, die müssen abserviert werden.“

Noch populärer sein Ausruf über die vermeintliche russische Oligarchen-Nichte:

„Is die schoaf!“

Screenshot ORF.at

Mit einem zeitlichen Abstand von sieben Jahren sieht man die Geschichte mit dem sieben Minuten langen Raub-Video anders als im Augenblick des Schock-Moments.

Die illegale Aufnahme, noch dazu in Ausschnitten, von einem privaten Party-Abend im Sommerurlaub auf Ibiza, samt den Äußerungen der berauschten Politiker, hätte sofort ethisch disqualifiziert und angezeigt gehört: Verstoß gegen Privatsphäre, Persönlichkeitsrechte u.a.

Zudem hatte die Party bereits 2017 im Juli stattgefunden. Zwei Jahre lang hielt jemand das Zeug zurück. Um dann gezielt die Regierung Kurz zu stürzen.

Die langwierige Aufklärung des Falls förderte zutage ein schauriges Gewirr von kriminellen Handlungen und politischer Lynchjustiz durch woke Medien zum Schaden von Kurz & Co.

Von der Oligarchen-Darstellerin fehlt bald nach der Detonation der Videobombe jede Spur.

Ein Trost: Die Schlappe der FPÖ von HC Strache konnte durch Herbert Kickl und seinen Corona-Widerstand mehr als wettgemacht werden. Inzwischen wartet Österreich immer noch auf eine Regierung, die sich diesen Namen verdient.

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