Faschistenpalast stürzt ein.
Jetzt ist es so, wie es sich beim Faschismus gehört: die Fassade ist alles, dahinter nur ein großes Loch.
Bozner Ästhetik. Menschengemacht, gottgewollt. Am 16. Juli 2026, 06:20 Uhr. Ein Krach. Ab jetzt: Vorne die Säulen des Mussolini. Dahinter freie Sicht auf den Reichrieglerhof, Guntnschna, die grünen Berge, der blaue Himmel Südtirols. Alles wieder da.
Irgendwie symbolisch, dieser Einsturz.
Gleich, was andere sagen, selten ein Schaden, wo die Freude größer war – gerade weil eben kein Mensch zu Schaden kam.
Wermutstropfen: In der Realpolitik läufts gerade andersrum. Urzì /FdI schneidert sich Südtirol zurecht.