Komptascher (SVP) stellt neue Autonomie vor.
Der SVP-Parteiobmann hatte gar von einem prächtigen Blumenstrauß gesprochen, als den er die von Meloni gewährte Auffrischung der alten Autonomie sieht – in Anlehnung an das berühmte Motto von Alt-Alt-Landesvater Silvius Magnago, der den Kampf um die Autonomie mit dem Pflücken von Blumen entlang des Weges verglich.
Unsereins aber sieht in diesem Mai 2026 keinen üppigen Rosenstrauß in den Händen der gewählten Vertreter, sondern höchstens einen kleinen Bund von Gänseblümchen, wie sie unbeachtet am Wiesenrand blühen und höchstens von Kindern geklaubt werden.
Vielleicht meint Landeschef Arno Kompatscher diese Art der Kritik, als er sagte, er wolle nicht „frech und negativ“ sein?
Die rosige Einschätzung des Sträußels besorgt der Landeshauptmann nun selber. Im Bericht der „Dolomiten“ 21. Mai 2026 tut er kund, wie er das vom römischen Parlament beschlossene Gesetzespaket anzugehen gedenkt.
Ladenöffnungszeiten, wie schon gehört, aber „mit Kompromiss“, dann „Wildtiermanagement“, EU e Roma permettendo wird es sogar Wolfsabschüsse geben. Dann irgendwas mit Umwelt, und schließlich, politisch ganz wichtig, mehr Tarifautonomie bei Lohnabschlüssen für die eigenen Landesangestellten. Man werde „klugerweise“ stets die römischen Stellen zu Rate ziehen, sagt der Sanfte.
War’s das?