Italien legt den Turbo ein.
Die Rede ist von General und EU-Parlamentarier Roberto Vannacci und seiner soeben gegründeten Partei Futuro Nazionale. Damit greift Vannacci die Lega und die Fratelli von rechts her an.
Was von der Mitte als radikaler Rechtsruck an den Rändern der Gesellschaft wahrgenommen wird, ist in Wirklichkeit ein weiterer Schritt in Richtung Konservative Revolution, die sich in Europa immer stärker bemerkbar macht.
Eine der Mütter von Futuro Nazionale ist Ursula von der Leyen. Vannacci ist einer der schärfsten und eloquentesten Kritiker „ihrer“ EU; eine Union, die sich immer stärker als Fessel und Fehlorientierung Europas erweist.
Nachdem Giorgia Meloni zu viel Kreide geschluckt hat, sieht sich der General in der Verantwortung für sein Land Italien, aber auch für die Nationen (Vaterländer) Europas. Die Nationen, darauf schwört er, sind immer noch die wirksamsten politischen Gebilde, um den Volkswillen durchzusetzen und insgesamt den Ausgleich zwischen Fortschritt und Gedeihen herzustellen.
Vannacci wird in Rom etwa das werden, was Kickl in Wien, Weidel in Berlin und Bardella in Paris sind.
Ob alle diese Bewegungen nun negativer oder positiver Patriotismus sind, das muss sich erst noch in der Tat beweisen. Notwendig sind sei allemal.
Die Parteigründung des streitbaren Generals ist eine heftige Gegenreaktion, ja geradezu eine Eruption, auf die sich häufenden und fatalen Fehlentwicklungen im Westen insgesamt – von der Migrations- über die Kriegspolitik bis hin zur woken Bevormundung und zum Überwachungsstaat.
Frühere Artikel zu Vannacci auf dekas.blog
Das Titelbild ist von ANSA.