Karls Brennerdemo setzt Markstein.
Es kam besser noch als hier vorausgesagt– entgegen aller Panikmache der so genannten «Experten» Der Samstag, 30. Mai 2026 wurde einer der verkehrsruhigsten in ganz Tirol (nicht nur am Brenner).
Die von Karl Mühlsteiger durchgeboxte und von den Innsbrucker Behörden bewusst und mutig genehmigte Bürgerversammlung mitten auf der A13 Brennerautobahn war das Gegenteil von Chaos und Hetze:
Der Zug der 5000 auf der Autobahn ein Musterstück von Zivilcourage.
Mit klaren Ansagen, was zu tun sei, um die Verkehrslawine im Wipptal menschenverträglich zu gestalten (O-Ton in der Live-Schalte auf BR24).
Sogar die mächtige BILD-Zeitung hatte nach dem erstem aufbrausenden Unverständnis ihr Ohr beim Volk.
Der Bericht von ORF Tirol ordnet die Demo richtig ein als ein wirksames Zeichen.
Landeshauptmann Toni Mattle demonstrierte «privat» mit, na, wenigstens das. Viele weitere Politiker auch. Dass die alle kein Mikro bekamen, und es bei einer Bürger- und Bürgermeister-Demo blieb, ist ein weiterer Pluspunkt dieses seltenen Ereignisses.
Umso enttäuschender ist das Urteil von Landeshauptmann Arno Kompatscher an der Südrampe der Brennerautobahn. Die Brenner-Demo sei «kein Mehrwert», erklärte der Südtiroler am Vorabend der Willenskundgebung des Volkes im Wipptal. Eine komplette Fehleinschätzung. Nicht die einzige, nicht die letzte.
Auf dem Nachrichtenportal «Südtirol-News» erntet nun der in Sprache und Denkweise von Buchhaltern und Hausverwaltern redende Politiker (SVP) satte 92 Kommentare. Sein «Mehrwert» bewegt die Gemüter weit mehr noch als der Trinkwassernotstand in Meran mit 78 Leserbeiträgen.
Ich kann die 92 Kommentare aufgrund eines Erlasses dieses Herrn leider nicht frei lesen, aber ich kann mir vorstellen, dass die meisten der 92 Stimmen so gar nicht auf der Hasenfuß-Linie des Gouverneurs liegen, der mit den Fratelli und von Meloni’s Gnaden regiert.
Das Titelbild ist von ORF Tirol, mit großem Dank.