Drücken wir dem Viktor die Daumen!
Morgen, Sonntag, 12. April 2026, läuft die Parlamentswahl in Ungarn. Und mit ihr die Wahl zwischen dem charismatischen Chef der Magyaren und Titelverteidiger Viktor Orban, alter Hase im Politikgeschäft und sensationell erfolgreich, und seinem Herausforderer Peter Magyar, ein Mann Brüssels.
Viktor Orban hat Mut und Kante, was bei Kanzlern weiter westlich in Europa nicht der Fall ist. Dieser Charakter hat ihm das schlechte Image im Westen eingebracht. Zudem regiert er Ungarn gut, wenn auch nicht gayfriendly. Der kapitale Sündenfall des Viktor Orban war, sich im August 2015 nicht der Atlantik-Agenda zu fügen. Orban räumte den Bahnhof von Budapest und reichte die dort gelandeten Asyl-Massen an Angelika Merkel weiter.
Seitdem führt die EU einen heimlichen Krieg gegen Orban-Ungarn. Man schimpft Orban einen Populisten, gar Autokraten, während man selber mit Brandmauern die Demokratie verstümmelt und mit Russland-Sanktionen Europa in eine Sackgasse jagt.
Unbeirrt nutzt Viktor die Gunst der Stunde und fährt mit der ungarischen Ratspräsidentschaft im Rücken zu Trump und zu Putin, um einen Frieden in der Ukraine zu bewirken. Wieder gegen Brüssel gehandelt.
Auch Erpressung mit dem EU-Budget gehören zum Anti-Orban-Plan. Selbst das Vorenthalten von 20 Milliarden Euro an Ungarn zustehenden EU-Mitteln erzielt nicht die gewünschte Duck-Haltung bei Orban. Im Gegenteil: Viktor fordert Brüssel heraus und blockiert mit einem Veto die Schenkung von 90 Milliarden Euro an das korrupte Regime in Kiew.
Da greift die Kaiserin von Brüssel zu einem besonders fiesen Trick. Ihren Bussi-Spezl Selenski braucht die Oberkommissarin nicht lange zu überreden – der sprengt, jüngster Akt, den Ungarn die Öl- und Gaspipeline.
Jetzt ist Orban in die Zange genommen. Die soll Orban knacken.
Die kaiserlichen Medien wie BILD und OE24 schwelgen schon in der Aussicht, dass Magyar eine Zwei-Drittel-Mehrheit gewinnt. Tatsächlich haben die maßgeblichen Financiers und Netzwerker Brüssels bis jetzt nichts unversucht gelassen, die Ungarnwahl zu drehen. Vor allem mit getürkten Umfragen zu Gunsten von Peter Magyar. Wir kennen das Muster der Brüsseler Intrigen gegen die osteuropäische Demokratie leider zu gut aus den Wahlvorgängen in Rumänien, in Georgien, in Moldau.
Hoffentlich lassen sich die Magyaren nicht kleinkriegen von dem schmächtigen Magyar. Gestandene Ungarn wählen Orban. Das sagt schon die stattliche Erscheinung. Orban ist die Brücke zwischen West und Ost. Die Geschäftemacher in Brüssel machen da längst keine gute Figur.
Deshalb drücken wir – die wir die Dinge selber sehen wollen und nicht, wie sie andere für uns gesehen haben möchten – die Daumen für Viktor Orban: Weil er für Ungarn eine Bank ist und weil er der Garant ist für das zukünftige Europa.
Bild: RT, mit Dank.