DIE SACHSEN HALTEN

Montag 7. September 2026

AfD ist die neue Volkspartei.

Erdrutschsieg der AfD in Sachsen-Anhalt. Herzlichen Glückwunsch.

Die CDU kriegt mächtig Af‘s Dach.

Wo in aller Demokratie-Welt hat man zuletzt so etwas gesehen, dass eine einzelne Partei so gut wie jede zweite abgegebene Wahlstimme auf sich vereint? Das ist in etwa die Südtiroler SVP von 2013 (45,7%), bevor sie mit Kompatscher auf 34% landete.

Ulrich Siegmunds Traumergebnis in Magdeburg ist für die früheren Volksparteien CDU und SPD wie ein ferner Traum. Etwa der von 1972, als die SPD ihr Allzeithoch von 45,8% erreichte und die CDU ein sattes Ergebnis von 44,9% erzielte. Tempi passati. Ein halbes Jahrhundert später räumte Melonis Dreier-Koalition Italien ab mit nur 26 Prozent.

Nur von der AfD erwartet man, dass sie erst mit 51% regieren dürfe („herrschen“, nennt das die alltägliche Orwell-Sprache unserer Zeitungen). „Extrem rechts“ sei sie (so der „Dolomiten“-Nachrichtentext heute). Da darf keine Hürde zu hoch sein.

Der sicherste Beweis, dass die AfD nicht extrem rechts ist, sondern die neue Volkspartei der Mitte, zeigt sich in der Tatsache, dass beim Wahlgang vom 6. September 2026 in Sachsen-Anhalt die alte Volkspartei CDU halbiert wurde und die AfD verdoppelt hat. Klarer könnte der Rollentausch nicht sein.

Mal Hand aufs Herz, wer würde eine Partei als „extrem rechts“ bezeichnen wollen, die als Erstes die Zwangsgebühr für ZDF und ARD abschafft, mehr Illegale abschiebt, die Arbeitspflicht für Asylbewerber einführt, weniger Geld für parteinahe Organisationen (NGO) spendiert, die keine Regenbogenfahnen an Regierungsgebäuden sehen will, Schulsonderklassen für Migranten einrichtet, freiwillige Bürgerwehren und Alternativen zur Staatsschule?

Das alles ist klar antilinks, antigrün und antiwoke, gerne auch das Gegenteil von vermummter „Antifa“, aber auf der positiven Werteskala reicht es höchstens bis rechtskonservativ – eben für das, was die CDU einmal war und nicht mehr ist.

Der AfD-Triumph hat mit Zorn, Hass und Hetze, mit Populismus („Volksverführer“) recht wenig zu tun, viel mehr aber mit dem dringend gebotenen Anhalten eines wirtschaftlichen, sozialen und vor allem kulturellen Niedergangs, den das Volk am eigenen Leib verspürt und gegen den sich die Sachsen jetzt mit aller Kraft stemmen.

Ach ja, noch eine Nachdenk-Note:

Nachdem Deutschlands Verfall und AfD’s Aufstieg ursächlich doch sehr viel mit Russland zu tun hat, und die „Ossis“ halt doch ein anderes Verhältnis zu den Russen haben als die „Wessis“, ist es eigentlich ganz logisch, dass die AfD zuerst in Mitteldeutschland durchbricht. Aber nur keine faulen Ausreden! Die AfD wird Volkspartei in ganz Deutschland. Weil Friede und Ordnung sein müssen. Und Merz das Letzte ist, was Deutschland braucht.