DIE NEUEN SCHWURBLER

Freitag 28. August 2026

Das Blatt hat sich gewendet.

Was mussten sich Leute nicht alles gefallen lassen, die ab Dezember 2020 dem zuerst propagierten und dann aufgezwungenen „Impfstoff“ gegen das Sars-Cov2-Virus abwartend bis ablehnend gegenüberstanden, und zwar nicht, weil sie sich selbst und die Mitmenschen schädigen wollten, sondern weil sie der vorher noch nie durchgetesteten mRNA-Technologie nicht vertrauten, es Gegenindikationen gab und überdies keine realen physischen Ausmaße einer mörderischen Massenseuche festzustellen waren.

Das Wuhan-Virus mutierte glücklicherweise schnell, und diese gefährliche Grippe traf alte und geschwächte Menschen, wie sonst jeder andere Grippestamm auch. Aber die Pandemie war amtlich.

Die Leitfiguren der Gesellschaft beschimpften, ächteten, beleidigten die so genannten „Ungeimpften“, sie machten Medikamente und Vorbeugung außer dem „Piks“ lächerlich, leugneten Todesfälle und Erkrankungen, Fehlgeburten und massiv auftretende Herzkrankheiten infolge der „Impfung“, warfen Krankenpfleger und Lehrer aus ihren Berufen, inszenierten Militärkolonnen, drohten vom Königsthron herunter (Draghi: „Impfen oder sterben“) und beriefen sich auf DIE Wissenschaft in einer Weise, die mehr an mittelalterlichen Aberglauben, denn an modernes, durch Evidenz und rationale Analyse erzeugtes Vertrauen erinnerte.

In den Jahren seither haben sich fast alle Vorbehalte der damals als „Schwurbler“ verleumdeten Vorsichtigen, Warner und Aufklärer (leider) bestätigt. Nun, die Beleidiger von damals sind die Schwurbler von heute. Sie leugnen unbequeme Erkenntnisse und wollen alles vergessen machen. Sie breiten den Wattebausch des vergessenden Selbstlobes über die stillen Tragödien der Corona-Zeit aus. Etwa so, wie es der Psychiater Roger Pycha großräumig in der „Dolomiten“ tut (Fr., 21. Aug. 26). Es ist sein Kollege Dr. Schöpf, der Pycha in einem Leserbrief (Mi., 26. Aug. 26) an seine bösen Worte während der Impfkampagne erinnern muss.

Und heute taucht der Siegmar aus Schlanders in den nämlichen Leserbriefspalten gegen Dr. Schöpf auf und meint, wieviel Menschenleben das Virus ohne Impfung und Lockdown gekostet HÄTTE. Hätte, hätte, Fahrradkette, sagt der Volksmund, wissend, dass eine spekulative Projektion in das Nichts niemals eine Tatsache und nie ein Beweisgrund sein kann. Außerdem gibt es mit Schweden und den Amish genügend „Kontrollgruppen“ für die wissenschaftliche Falsifikation der Coronisten und deren „Virostars“ ebenso wie für die bösen und haltlosen Behauptungen der alten und jetzt so kleinlauten Corona-Gestapo.

Derweil geht der Fauci-Prozess in den Staaten weiter, ebenso wie die Fehlgeburten, Turbokrebse und Todesfälle der Marke „Plötzlich & unerwartet aufgrund von Herzversagen“.