Vor 10 Jahren geschrieben.
Vor dem Hintergrund von Trump & Co zur kritischen Begutachtung neu aufgelegt. Ist die Fortsetzung von „Terror zwingt zur Umkehr“.
von Georg Dekas am 24. März 2016
Der Westen und seine ursprünglichen Werte drohen an der Lustgesellschaft zugrunde zu gehen, die seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges von Amerika aus die Welt überschwemmt. In dieses faule Loch greift der Terror hinein, und er hat leichtes Spiel.
Weißer Terror
Um all das klar zu machen, müssen wir einen Augenblick wegschauen von den muslimischen Mörderbanden in Paris und Brüssel und unseren Blick auf die Amok-Verbrecher weißer Hautfarbe richten. Ein deutscher Selbsmord-Pilot reißt seine Maschine mit hunderten Menschen in den Abgrund. Ein Norweger bombt Oslo und richtet 79 junge Leute in einem nahen Ferienlager hin. Ganz allein, mit Schnellfeuerwaffe. Die Massaker von weißen Halbwüchsigen an Schulen in den Vereinigten Staaten zählt man schon nicht mehr.
Bindungsloses Ich
Das soll keine Gegenrechnung sein, sondern ein unmissverständlicher Beweis dafür, dass ein schrankenloser, von allen sozialen und althergebrachten Bindungen freigestellte Ich-Kult der Nährboden ist, auf dem alle diese letztlich individuellen Gewaltverbrechen überall auf der Welt gedeihen. In wessen Namen und wo oder von wem sie verübt werden, ist zweitrangig und darf den Blick auf den Kern der Sache nicht trüben.
Verzicht auf Imperialismus
Wenn Europa, ja, und gerade auch die langjährige, so tief abgesackte Leitmacht des Westens, die Vereinigten Staaten von Amerika, je zur Vernunft und zum Überlebenswillen zurückfinden wollen, dann müssen sie den inneren und äußeren Feinden polizeilich und militärisch hart entgegentreten, selbst aber auf jeden Imperialismus im Zeichen der Raffgier verzichten.
Die Wiedergeburt der Freiheit
Dann Grenzen aufzeigen, Verbrechen viel härter ahnden, die selbstbestimmte und eigenverantwortliche Freiheit, den Wert der Arbeit und des Eigentums, die begrenzte Solidargemeinschaft schützen, das ausufernde Lust- und Sozialparadies ungeachtet der Hautfarbe und Herkunft ihrer Nutznießer kräftig stutzen, das wehrhafte Christentum wieder einführen.
Alles zusammen bedeutet nichts weniger als die Wiedergeburt der Freiheit und die Wiedergeburt des Volkes. Die „einfachen“ Menschen spüren das intuitiv und wählen, wo die Demokratie noch gilt, ganz klar in diese Richtung: Nach rechts. Sie müssen aufpassen. Nicht jeder, der dort auf ihre Stimmen wartet, meint es ehrlich.
Der Lebenswille Europas
Schlimmer, viel schlimmer als solche vereinzelten Schlaumeier aber sind die herrschende Eliten des Geldes und der Macht. Sie tun den Willen des Volkes als „Rechtspopulismus“ oder als blinde Wut „verängstiger“ Versager ab. Wer immer sich den krankhaften, die Menschen unglücklich machenden Auswüchsen im Westen widersetzt, wird ins Rechtsaußen-Eck gestellt.
Diese Eliten verkennen und unterschätzen den Lebenswillen der in Europa Beheimateten, während sie den globalen Zuzug mit der Berufung auf den Überlebenswillen der Neuankömmlinge rechtfertigen und fördern. Das geht nicht. Die bevorstehende große Umwälzung im Westen wirft ihre Zeichen längst schon an die Wand.