Marie-Antoinette von der Leyen.
Noch ist es eine Revolte. Aber in den romanischen Ländern nimmt die bevorstehende Revolution Europas Fahrt auf. Paris, Madrid, Mailand, Brüssel.
Angefangen hat es als Lehrerprotest in Paris am 21. September 2026. Wochenlang erzählten die Medien von „Schülerprotesten“, als längst schon die Maranza das urbane Schlachtfeld betreten hatten. Maranza heißen in Italien die arabischstämmigen jungen Männer. Der Name, weil die jungen, dunkelhäutigen Einwanderer der zweiten Generation laut und in Horden mit tragbaren Lautsprechern, gerne der US-Marke „Marantz“, durch die Städte und Badeorte ziehen.
Heute, 19. 10., steht in der Zeitung nichts mehr von „Schülerprotesten“, jetzt heißt es, die Jugendlichen protestieren gegen die Teuerungswelle. Aber auch das ist geschönt.
Eine Bekannte versuchte gestern, das Smartphone wie angewachsen in der Hand, Stimmung gegen die „Araber“ zu machen. Ja, wie bequem ist das denn? Wer putzt die Hotel-Klos, wer liefert, was Dame täglich von Amazon bestellt? Einheimische Weiße jedenfalls nicht.
Nein, was hier hervorbricht, ist der Anfang vom Ende dessen, wofür das Gesicht von Ursula von der Leyen steht. Sie verkörpert das Ancien Regime, das heute Europäische Union heißt, sie ist die sprichwörtliche Marie-Antoinette, die den Kuchen nach Kiew trägt und die eigenen Leute das trockene Brot essen lässt.
Die Revolution der Jungen hat kein Gesicht. Die wütenden Kapuzenträger sind so anonym wie die tristen Vorstädte, aus denen sie kommen. Aber diese Biomasse wird alles hinwegfegen, was die 1968er und ihre woken Zöglinge aus dem Westen Europas gemacht haben in den letzten 50 Jahren.
Angelpunkt ist letztlich die Habgier und die Überheblichkeit der Älteren. Sie wollen die Männer ab- und eine Pippi-Langstrumpf-Welt er-schaffen, sie wollen Russland besiegen, damit sie Seltene Erden für 1000 Jahre haben, sie nehmen alle Welt bei sich auf, aber nicht aus purer Menschenfreundlichkeit, wie das die wirre Panda-Apothekerin aus Bielefeld ins Netz raunzt, sondern um neue Sklaven, Knechte und Konsumobjekte zu haben. Sie sprengen Kohle- und Kernkraftwerke und verschmähen gleichzeitig Putins Öl mit der pompös verlogenen Ausrede, man wolle die Energie des „Kriegsverbrechers“ nicht. Aber den Massenmord in Gaza, den nicken sie ab.
Und die Renten? Für die Jungen bleibt nichts übrig. Alles pappen die Alten. Wer eine Firma gründet, der kauft sich Arbeit und Ärger ohne Ende. Den Gewinn machen die Konzerne, du hast zuerst die Bürokratie am Hals und dann den Insolvenzverwalter.
Das überteuerte Leben, die prekären Jobs, die Unmöglichkeit Familie zu gründen, das sind akute Folgen dieser großen Fehlentwicklung. Mit der Beschneidung der freien Information und der Einführung der digitalen Vollkontrolle in der EU ist für jeden halbwegs wachen jungen Mensch zusätzlich klar, dass die Zukunft nicht mehr ihm gehören wird. Das alles zusammen macht den Antrieb der Revolte zum Raketenbrennstoff, der nicht mehr löschbar ist.
Marie-Antoinette von der Leyen und ihr „Gemahl“ Wolodomyr der Unersättliche müssen fallen wie die Statuen von Stalin und Lenin. Ebenso „Kardinal“ Draghi, NATO-General Dragone, unser Klein-Napoleon und seine Christine Lagarde, die Wächterin des windigen Euro. Glück für sie alle, dass es noch keinen Robespierre gibt und die Guillotine nicht mehr.
Titelbild von der Sommerolympiade in Paris 2024. Das Motto am Eiffelturm wendet sich jetzt gegen die Herrschenden selbst – und zwar durchaus antifeministisch.