Bier, Koks und die Bahn.
Seit die Boznerin Evelyn Palla die Deutsche Bahn führt, schauen wir etwas öfter auf die Schlagzeilen zur „Bahn“, wie sie in Deutschland genannt wird.
Seit mindestens drei Jahrzehnten wird in Deutschland kübelweise geklagt und gemeckert über die Mängel der DB (Deutsche Bundesbahn), und zwar in einem Crescendo, das im Sommer 2026 seinen Höhepunkt fand, als eine Nacht lang alle Züge stillstanden wegen eines Austausches von Software.
Die Sache ist kaum zu fassen: Ausgerechnet Deutschland, das Land der Pingelisten, Besserwisser, i-Tüpfel-Reiter, Justaments-Ritter und Erbsenzähler kriegt es nicht hin, dass seine Züge pünktlich und sicher fahren?
Und jetzt soll es gar die Palla richten?
Was läuft da schief im Land der Ingenieure und Wissenschafter? (Böse Zungen sagen immer noch, im Land der perfekten Holocaust-Organisatoren).
Lange geahnt, aber nie bestätigt: Jetzt gibt BILD die erhellende und schlagende Antwort samt einem vielsagenden Bild (Bildschirmfoto Bild.de vom 15. Sept. 2026).
Idyllischer Schwarzwald. Vorne eine Steinbrücke mit einem Zug wie aus der heilen Märklin-Welt. Drinnen im Triebwagen echte Menschen. Aber der Fahrdienstleiter ist zugedröhnt.
Bier & Koks. Bahn KO.
Einzelfall? Nein. Deutschlands neue Kultur. Wird sogar am Oktoberfest gefeiert. Mit Wiesn-Koks.
(Siehe Titelbild und Link zum Bericht in „Die Welt“.)
Diese Kultur unterminiert das ganze Land und seine menschliche „Infrastruktur“: Deutlich sichtbar bei der Bahn. Dagegen können auch 10 Pallas nichts ausrichten.
Die allgemeine deutsche Chronik schaut dann eben so aus:
BILD.DE am 15. September 2026