WAS DIE AFD IM KERN IST

Mittwoch 9. September 2026

Ein handwerkliches Zurechtrücken.

Der Erfolg der AfD in Deutschland ist die Rebellion der produktiven Berufe gegen die nutznießenden Berufe.

Die AfD ist die Partei der Arbeiter, Handwerker, Dienstleister, der Geschäftsinhaber, der kleinen und mittelständischen Unternehmer, Gastwirte, Techniker, kurz der Leute, die das Land am Laufen halten mit ihrer Arbeit und mit ihren Abgaben für den Staat.

Ihnen gegenüber steht eine akademische Klasse, die nicht mehr nur aus Ingenieuren, nicht allein aus Ärzten, Chemikern, Mikrobiologen, Informatikern, Astrophysikern usw. besteht, sondern aus einer Überproduktion von Soziologen, Psychologen, Politologen, Publizisten, Juristen („ich komme aus dem Völkerrecht“), Linguisten, Marketingwissenschaftlern, Philosophen, Genderwissenschaftlern usw. Diese Überzahl schwingt sich von diesen ehrwürdigen akademischen Fächern heraus direkt hinein in die Parteien, Schulen, Zeitungen und Aktivistenvereine („NGO“).

Diese neue Klasse ist federführend in den politischen Parteien, in Verbänden und in den Institutionen des Staates (Parlament, Gerichte, Sicherheit), sie beherrscht Universitäten und Verlage, sie trägt nicht nur, nein, sie steuert auch den gesamten öffentlichen Dienst vom Normativen her: In Schule, Rundfunk, Rechtsprechung. Die Ämter werden zum langen Arm dieser Klasse, bis hin zu Nachrichtendiensten und Verfassungsschutz. Dadurch hat diese Klasse die Meinungsführerschaft im Staat übernommen. Sie bestimmt das politische Etikett: Wer Extremist ist und wer nicht. Wer zum Club zugelassen ist und wer nicht.

Während diese akademische Klasse zweiten Grades sich oben in den Chefetagen der Gesellschaft breit macht, verschwinden die Bauern, Unternehmer, die Ärzte und Techniker aus den gesetzgebenden und meinungsbildenden Einrichtungen; nicht aus Unlust, sondern aus der simplen Tatsache der Unvereinbarkeit von produktiver Hochleistung und repräsentativer oder dienstleistender Tätigkeit.

Lange ist diese Entwicklung fließend gewesen und einigermaßen im Gleichgewicht. Bis 2015 die Aufnahme von Massen von islamischen Asylwerbern und ihr Zugang zu den Fürsorgekassen der arbeitenden Bevölkerung den Rahmen sprengte. Die bequem sitzende akademische Oberklasse zeigte sich „einwanderungsfreudig“, aber der steuerlich ausgebeuteten, hochproduktiven Unterklasse wurde es nun endgültig zu viel des Guten.

Die schockierende Bevölkerungserweiterung war der Tropfen, der das eigentliche Fass zum Überlaufen brachte. Das Fass und nicht der Tropfen macht den Erfolg der Rechtsparteien aus: Ganz klar in Deutschland, Österreich und Italien, gemäßigt in Schweden und Dänemark, bald folgen Frankreich und Spanien, die Briten sind wie immer eine Klasse für sich, und die früheren Ostblockstaaten haben eine auch eine leicht verschobene Textur.

Das Entscheidende ist, sich nicht einreden zu lassen, dass es hier um Rechtsextremismus und Faschisten geht, die den Menschenfreunden an den Kragen wollen. Die akademische meinungsführende Oberschicht will das Nutzvieh, von dem sie lebt, als Nazis, Unwissende, Verzweifelte und als primitive Troglodyten hinstellen, nur um selber an den Futtertrögen des Staates bleiben zu können, aber das ist alles Betrug, Schall und Rauch.

Der sogenannte „Rechtsruck“ ist ein handwerkliches Zurechtrücken. Es ist die notwendige konservative Revolution der Arbeitenden, die nicht mehr aufzuhalten ist.