Deutsche Firmen machen zu.
„188.000 Unternehmen haben 2025 in Deutschland aufgegeben – so viele wie seit fast zwei Jahrzehnten nicht mehr. Doch hinter der Rekordzahl steckt mehr als eine Pleitewelle: Nur rund 13 Prozent der Schließungen waren Insolvenzen. Was treibt immer mehr Unternehmen zur Aufgabe, obwohl sie ihre Rechnungen noch bezahlen können?“
(Aus: Epoch Times Deutschland am 1. September 2026, meine Hervorhebung)
Die Antworten auf die rhetorisch gestellte Frage im Guzzler (Teaser) von ET sind nicht schwer zu erraten. Der Artikel selbst ist hinter der Bezahlschranke.
Teure Strom- und Gaskosten aufgrund der EU-Sanktionen gegen Russland;
Euro-Inflation, auch durch die Geldpolitik der EU-Zentralbank;
Dadurch gesunkene Kaufkraft selbst bei einfachster Lebenshaltung;
Die Ausgabenbremse des kleinen Mannes pflanzt sich durch alle Branchen fort;
Starke Teuerung im Wareneinkauf durch Trump-Politik (Zölle und Hormus);
Zu teures Personal (Ansprüche, Geburtenschwund, Migration);
Immens viel Bürokratie, Auflagen, Staat, Behörden, Papier;
Hürden der EU-Politik (Klima, Energie, Ukraine, Anti-Amazon)
Marktbereinigung des unternehmerischen Wildwuchses aus der Null-Zins-Zeit;
Ende des deutschen Autobooms.
Die nackten Zahlen allein (188.000/2025) bewirken leichtes Erschrecken, aber Tragödie ist es noch keine. Denn die Ursachen liegen auf der Hand: Man sieht, sie sind politikgemacht und Politik kann man in Demokratien auch ändern.
Schwerer wiegt da der dahinter stattfindende Vorgang. Leistung durch Arbeit lohnt sich immer weniger. Das bewirkt das Aussieben des kleinen Mittelstandes mit handwerklicher Qualität. Übrig bleiben Ketten, Konzerne und Staatsbetriebe, die als System kurzfristig Vorteile, langfristig aber ausbeuterische Abhängigkeiten mit sich bringen.
Wenn Deutschland wieder zur kraftvollen Lokomotive Europas werden soll, ist ein beherzter Politikwechsel nötig. Sachsen, bitte anhalten und rechts abbiegen.