KINDERHABEN  IST KEIN BEZAHLJOB

Samstag 15. August 2026

Kanzler Stocker (ÖVP) hat recht.

Kinder und Haushalt, „das ist alles unbezahlte Arbeit, sagte die junge Frau, „nicht mehr leistbar.“„Also, Kinderbetreuung ist für mich keine unbezahlte Arbeit“, ist die Antwort des österreichischen Bundeskanzlers Christian Stocker am Sommerpodium in Salzburg.

Warum finden alle diese Antwort so schrecklich?

Rabiat demonstriert haben die Politweiber vor dem Kanzlerpalais in Wien nach dem, wie sie fanden, skandalösen Sager von Christian Stocker. Ungustiös auch die Reaktion der FPÖ, der Kanzler „verhöhne alle Mütter“ (Verhöhnen ist Links-Sprech, Kameraden, oder seid ihr tatsächlich National-SOZIALISTEN?).

Das Einzige, was Kanzler Christian Stocker falsch gemacht hat, ist, dass er sich dem Schittsturm gefügt und sich sofort öffentlich entschuldigt hat für die Aussage: „Kinderbetreuung ist keine Arbeit“. Der Kanzler kann sich also das vereinte Kriegsgeheul von Linksgrün-Roten, Feministen und FPÖ-Populisten gar nicht leisten. Schwach.

Aber die Aussage des Kanzlers ist richtig: Familie gründen und Kinder haben ist alles, nur keine entlohnte Arbeit mit Tarifvertrag und Stempeluhr. Wer sollte denn auch der Arbeitgeber sein, der jemanden bezahlt oder gar anstellt, Kinder zu bekommen und aufzuziehen? Bezahlen könnte diese Leistung keiner – außer wer selber und in eigener Verantwortung dieses große Unternehmen wagt.

Doch Verantwortung, Verzicht und Opfer kommen bei uns immer stärker abhanden. Nicht mehr „leistbar“, sagt die junge Frau. Dann lieber keine Kinder mehr. Und natürlich, die Adresse geht an den Staat. Der soll jetzt der Arbeitgeber werden und das Unbezahlte bezahlen, für Frauen mit Kindern, denn von Männern ist da gar nicht die Rede.

Als erster Diener seines Staates ist Kanzler Stocker im Dilemma. Die junge Frau spricht die Tatsache an, dass immer mehr Frauen entscheiden, keine Kinder mehr zu kriegen. Stocker weiß genau, diese Entwicklung führt in den Staatsbankrott. Führt, nicht „führen könnte“: ein paar Jahrgänge weiter, und wir sind so weit.

Andrerseits weiß Stocker, dass der Staat heute schon sein Budget überdehnt mit Beitragsgeldern für Frauen & Co. Eigentlich müsste er kürzen, statt noch mehr auszugeben. Kann er nicht, denn „die Frauen“ sind heute eine Lobby mächtiger als der ÖGB und die Wirtschaftskammer. Würde sagen, da braut sich Unheil zusammen.


Das Frauen-Statement (wortwörtlich aus Video)

Die junge Frau, auf die Stocker in Salzburg antwortete, hatte gesagt:

[Kinder und Haushalt] „Das ist alles unbezahlte Arbeit […] Es is mittlerweile schon so, dass viele Frauen sagen, ich will keine Kinder mehr haben, es ist nicht mehr leistbar.“

und diese Doppelbelastung mit Erwerbsarbeit und Kinderbetreuung und den Haushalt, des is für Frauen oft nicht machbar.“

Wo sie recht hat, hat sie recht, die junge Frau: Erwerbsarbeit und die Leistungen im Management einer Familie gehen einfach nicht zusammen, bei noch so vielen Kita-Plätzen und Finanzleistungen des Staates.