SÜDTIROLER BETTENKRAMPF

Mittwoch 5. August 2026

Planwirtschaft vom Feinsten.

In der guten alten DDR haben Parteibonzen über die Zuteilung von Kohle entschieden. Heere von Technikern haben ausgeklügelte Pläne geschrieben. Die Empfänger des lebenswichtigen Brennstoffes brauchten eine lupenreine Stasi-Akte. Bis alles behördlich verteilt war, hatten die einen zu wenig, die anderen zu viel. So ging das in der guten alten DDR.

Die APB (Autonome Provinz Bozen), im Volksmund Südtirol, legt nun das alte DDR-Spiel auf mit den Gästebetten im Land. Es nennt sich „Bettenstopp“. Orwell-Sprech, denn es gibt noch mehr Betten. Sowjet-Sprech, denn sie werden „zugeteilt“.

Wer gestern den Bericht von -bv- in der „Dolomiten“ gelesen hat – die wenigsten können das getan haben, denn verstehen tut man rein nichts, was nicht die Schuld der Schreiberin ist, obwohl oder gerade weil sie nachgerade Floskeln wie „jetzt ist alles klar“ usw. benützt – also wer sich diese Pein freiwillig antut, der versteht, wie vermurkst die Südtiroler Landesregierung und die ihr vorgestellten Verbände und Organisationen sprechen und handeln.

Um es kurz zu machen: Hotelbetten, wo man sie braucht, sind verboten. Dort, wo man sie nicht braucht, erlaubt. Der Gast ist ein Stück Ware, hat gefälligst in „strukturschwachen“ Gemeinden zu nächtigen, nicht in den begehrten Superhotels.

Neidsozialismus statt freie Marktwirtschaft. Nicht aus der Not geboren, sondern aus dem schieren Überfluss. Auch dem Überfluss an Partei und Bürokratie.

Wir heißen Sie herzlich willkommen in Südtirol und wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt am Ort Ihrer Wahl!