RECHT UND ORDNUNG

Montag 27. Juli 2026

Attentat auf die Berliner Parade.

Es bedurfte des Bastille-Tages am 14. Juli 2026, um daran zu erinnern, dass vor zehn Jahren ein ungeheuerlicher Massenmordanschlag in Nizza verübt wurde. Am französischen Nationalfeiertag 2016 fuhr ein weißer LKW in die feiernde Menge und mähte die Menschen nieder. 86 Todesopfer.

Am 26. Juli 2026 rast ein Auto in die feiernde Menge der Berliner Schwulenparade und tötet. Zwischen diesen Mordtaten liegen viele weitere Auto-Attentate gegen friedfertige Zivilisten.

Ebenfalls in diesen Tagen spricht die Presse vom Luxus-Knast in Norwegen, in dem der Massenmörder von Utøya gemütlich seinem Lebensende entgegen fristet. 77 Leute hatte der Täter mit Schnellfeuerwaffen getötet. 69 waren Jugendliche eines sommerlichen Zeltlagers. Das war 2011.

Etwas weniger nobel, aber mit viel Samthandschuh angefasst auch die meisten übrigen Täter der zahllosen, von ideologischen oder religiösen Räuschen verursachten Mord- und Metzeltaten.

Steigt jetzt ja nicht ein in den Islamismus-Ring (1). Auch nicht in die Verteidigung des größten Kinderfaschings der Welt, wie es die diversen Christopher-Street-Days und Regenbogenparaden geworden sind.

Es geht gar nicht darum, aus welcher Ecke die Verbrechen kommen, noch darum, wen sie treffen. Alles, was festzustellen ist dies: In einer ziemlich rau gewordenen Welt hat sich die aufklärerische Milde gegenüber Straftätern aller Art von selbst überlebt. Ist fehl am Platz.

Evidente Mörder mit „vermutlich“ in Schutz nehmen, sie bei Psychologen parken, sie durch endlose Anhörungen und Verfahren schleifen, um sie dann in einem Knast mit Internet, Koks und TV ihr Gedankengut verbreiten lassen? NJET. Mord ist Mord, Auge ist Auge und Zahn ist Zahn.

Der Islamismus ist ein Übel, aber er ist nicht der Feind, der wenn besiegt, alles wieder gut sein lässt. Nicht Breivik und andere Verrückte oder Unglückselige machen aus Europa ein Tollhaus. Der eigentliche Feind Europas und des Westens ist die eigene Missachtung, ja die gefeierte Umkehr von Recht und Ordnung, wie sie zum Beispiel auch in der ostentativen Verherrlichung der Bindungslosigkeit in Berlin serviert wird.

Zur Erinnerung: In der noblen und menschenfreundlichen Schweiz wurden Verbrecher am Marktplatz aufgehängt. In Zürich wurde der letzte Serienmörder 1865 hingerichtet. Das ist nicht lange her.


(1) Gerald Grosz nimmt das Berlin-Attentat zum Anlass, um wortgewaltig gegen den Islamismus zu reiten. Steckt Verbrecher und redliche Muslime in einen Sack. Lehne diese Vereinfachung ab. Eine gefährliche Verführung des Volkszorns.

Andy (OSUS) hingegen hat eine treffende Analyse.