UNFASSBARE FEHLEINSCHÄTZUNG

Donnerstag 18. Juni 2026

Deutschlands Führung will Krieg

Kanzler Merz schockt mit Fehlurteil zu Russlands Stärke. Sein Luftwaffe-Chef würde am liebsten schon heute Moskau und die Atomflotte auf Kola bombardieren. Aber das deutsche Volk will (und kann) gar keinen Krieg führen.

Was ist da los?

Auf der einen Seite der Welt gießt Fußballer Joshua (Kimmich) das zarte Pflänzlein der Heimatliebe mit Sportwasser (positiver Patriotismus). Auf der anderen Seite der Welt tritt der deutsche Stiefel wieder einmal alles nieder.

Verbal voraus marschiert der deutsche Luftwaffenchef, Generalleutnant Holger Neumann, der den Engländern (im „The Telegraph“) versichert, Deutschland sei bereit zu kämpfen „noch heute Abend“. St. Petersburg, Königsberg und Moskau bombardieren, kein Problem. Die Atomflotte in Murmansk? Selbstverständlich. Es gehe darum, „jeden Zentimeter“ Nato-Gebiet „zu verteidigen“. Da müssten sich die Finnen und Kaja Kallas keine Sorgen machen. Man sei als Nato schließlich in der Überzahl, 32:X, sagt es, als wäre er ein General Napoleons.

Dieses politische Glanzlicht will es also den baltischen Russenhassern anheimstellen, ob, wie und dass der dritte Weltkrieg beginnt (am liebsten schon heute Abend).

Und jetzt kommt Merz! Ja, der mit der mit all den Fehlversprechungen. Heute ein demokratischer Mini-Kanzler mit mageren 13% Restzustimmung. Hört und staunt, was der im Schutz der G7 höchst offiziell voraussagt:

(2:31). „Und aus meiner Sicht ist jetzt ziemlich klar, Russland kann diesen Krieg militärisch nicht gewinnen.“ (2:38).

Dieser Satz ist eine katastrophale Fehleinschätzung. Klingt, als ob er wieder einmal „intensiv“ mit Selenski zusammengesessen hatte (ja, hat er).

In Wahrheit setzt Russland seine militärische Operation erfolgreich fort, erobert („befreit“) Tag um Tag, Woche um Woche, Siedlung für Siedlung, Straßenzug für Straßenzug in diesem grausamen russischen Bruderkrieg.

Nicht berichtet wird von deutschen Medien, wie die föderale russische Militärmaschine in geradezu chirurgischer Präzision sämtliche Rüstungsbetriebe des Gegners ausschaltet; über 50 waren es, 25 davon allein in Kiew, in jener Nacht, als das Dach der Kathedrale Mariä Entschlafens Feuer fing.

Kiew antwortet „aufgrund einer massiven europäischen und auch deutschen Hilfe“, wie Merz im Video sagt, mit Schwärmen von Nato-Drohnen. Nacht für Nacht werden über Russland und Moskau hunderte von ukrainischen Starrflüglerdrohnen abgeschossen. Aber das können die braven deutschen Bürger ja nicht wissen, denn bei ihnen sind russische Medien ja verboten.

Die von der Nato gelenkten Drohnen richten unglaubliche Schäden an. Sie stecken nicht nur Ölraffinerien in Brand und attackieren AKW, sie beschießen und töten die Zivilbevölkerung in Schulen, Bussen, Zügen und Häusern – nicht nach einem nachvollziehbaren militärisch-strategischen  Muster, sondern um Terror zu säen; eklatant das Berufsschulheim in Starobelsk und der Bus mit weißrussischen Jugendfußballern. Da reiht sich Massaker an Massaker, und Deutschland schaut weg. Oder gibt den medialen Verstärker, wenn Propaganda-Profi Selenski sich (nur im Video) vor das brennende Kirchendach Baujahr 2000 stellt und es als russische Barbarei und Verbrechen gegen das Christentum verkauft.

Von der wahren Barbarei kein Wort. Es sterben die jungen Männer an der Front zu Zehntausenden. Auf beiden Seiten. Nach russischen Berichten hat Kiew allein seit Anfang Juni mehr als 21.000 Soldaten verloren, im Mai sollen es 34.000 gewesen sein.

Meint G7-Teilnehmer Merz das, wenn er sagt, die Kiewer Regierung habe sich „eine gewisse Position der Stärke erkämpft“? Eine weitere Schönung bzw. Selbsttäuschung in der Reihe derer, die wir sie von diesem Mann kennen. Fehleinschätzung auch hier.

Aber hört, was dieser Angeber vom Rand des G7-Treffens in Evian noch zu sagen hat!

Friedrich Merz: (3.57) „Russland war immer gut in der Defensive und Angriffe abzuwehren, aber ist in seiner Geschichte nie sehr erfolgreich gewesen, Aggressionskriege zu führen, also offensiv Erfolg zu haben.“ (4:09)

Nun, im Gegensatz zu Russland haben die Deutschen wirklich sehr großen Erfolg gehabt bei ihren Aggressionskriegen (so ein dummes Wort), aber keinen einzigen Erfolg in der Verteidigung der Heimat. Ergebnis: Totaler Zusammenbruch 1945. Nein, da kann Russland nicht mithalten. Obwohl, wenn man länger zurück denkt, haben sich die Tataren, Kirgisen und Kosaken auch nicht von selbst besiegt und dem Zaren unterworfen.

Wie verblendet muss man sein, um in einer Lage wie heute noch diese Arroganz vom Stapel zu lassen?

Neumann und Merz, Wadephul, Strack-Zimmermann, Kiesewetter und andere Brandmauer-Geister: Langsam kann ich verstehen, warum der russische Außenminister von wiedererwachten „Nazi-Instinkten“ spricht. Alles spricht dafür, auch wenn sich die deutschen Gartenzwerge hinter dem Nato-Zentimeter (Neumann) und dem G7 ducken. Genocide 7, sagt George Galloway.

Die Fehler dieser blinden Euro-Elite, die geradewegs in einen Mega-Krieg stolpern – ein Krieg, der nur von Russland selbst, zusammen mit China und USA, noch aufgehalten werden kann, die muss dann eh das einfache Volk bezahlen.

Die betrogenen kleinen Leute im Westen könnten wieder einmal sagen müssen: Russen, Danke für die Befreiung, wir wussten von nichts.


QUELLEN

G7-Gipfel: Statement von Bundeskanzler Friedrich Merz | 16.06.26

Video YOUTUBE/PHOENIX

(min 1:58) „Wir haben schließlich intensiv über den Krieg in der Ukraine gesprochen, an diesen Beratungen hat heute morgen Präsident Selenski teilgenommen. (min. 2:08). Neu ist, dass sich alle G7-Partner einig sind in der Bewertung der Lage. Das ist eine wie ich finde eine sehr gute Nachricht, denn der Krieg hat in den letzten Tagen und Wochen eine neue Dynamik bekommen. Die Ukraine hat sich auch aufgrund einer massiven europäischen und auch deutschen Hilfe eine gewisse Position der Stärke erkämpft (2:31). Und aus meiner Sicht ist jetzt ziemlich klar, Russland kann diesen Krieg militärisch nicht gewinnen.“ (2:38).

(3:13) „Wir wollen unsere Unterstützung für Kiew weiter verstärken und wir wollen gleichzeitig den Druck auf Moskau erhöhen, um Russland an den Verhandlungstisch zu bringen.“

(3:38) „Nicht hinnehmbar ist und bleibt Russlands Forderung, dass die Ukraine den freien Teil des Donbas abgeben muss“ (3:46).

(3.57) „Russland war immer gut in der Defensive und Angriffe abzuwehren, aber ist in seiner Geschichte nie sehr erfolgreich gewesen, Aggressionskriege zu führen, also offensiv Erfolg zu haben.“ (4:09)

Video YOUTUBE/FOCUS

Deutschlands Luftwaffenchef droht Russland