FRAUENFIASKO ÖSTERREICH

Sonntag 17. Mai 2026

Meinl-Reisinger ist eine Katastrophe.

Deutschland ist ja Weltmeister in der Produktion hässlicher und inkompetenter Politikerinnen (es gibt schon eine schöne und tüchtige, eine). Österreich hingegen hatte lange eine entgegengesetzte Tradition, wenn man an Freda Meissner-Blau denkt oder an Heide Schmidt.

Nun, hässlich sind auch die heutigen nicht und Klasse haben sie auch, die Rendi Wagner, Leonore Gewessler und die Beate Meinl Reisinger. Aber was für politische Katastrophen, jede auf ihre Art!

Mit Bitte um Entschuldigung bei allen anderen tüchtigen Frauen in der Alpenrepublik möchte man fast von einem Frauenfiasko Österreich sprechen: Alle drei genauso vorlaut wie daneben. Ist das der gefühlte Preis der Emanzipation?

Solidarität statt Neutralität

Die Meinl Reisinger schlägt alles. Jüngster, aber nicht einziger Griff in die Trabbelkiste ist Reisingers oberschlauer Sager von der „Solidarität statt Neutralität“. Ja wo samma denn? Muss ich Auswärtiger die fesche Wienerin vor den Balkon ins Belvedere führen, von dem Figl 1955 rufen durfte: „Österreich ist frei“? Frei, nur weil Österreich den Russen hoch und heilig immerwährende Neutralität versprochen hat (steht seitdem in der Verfassung).

Der berühmte Balkon im Belvedere, Wien

Und die Ministerin und Frau in der Führungstroika dieser Republik setzt sich glatt und einfach über die Verfassung hinweg, mit einem Wortspiel, wie es in der Society halt so ersten Eindruck macht?

Diese geschichtsvergessene Liebedienerin von NATO-Eliten und EU-Damenkränzen glaubt wohl, durch das magische Wort „Solidarität“ die äußerst dumme Abkehr von einer beinharten Staatsrealität vertuschen zu können.

Nach Ermahnungen von Susanne Fürst (FPÖ) und Michael Ludwig (SPÖ) versucht sich die NEOS-Aussenministerin herauszureden (OE24). Und produziert noch mehr Topfen.

Da lob ich mir eine Wiener Gulatschn. Schaut auch gut aus, schmeckt gut und …ist still.