NEUE STRÜMPFE KAUFEN IST ZU WENIG

Dienstag 5. Mai 2026

Frau und Mann sind nicht austauschbar.

Der dogmatische Feminismus irrt.

Naturgesetze sind unabhängig von jeder Lust und Meinung. Allen voran dieses:  Jedes Lebewesen will sich erhalten und wachsen. Selber und als Gemeinschaft. Das Zeugen und Aufziehen von Nachwuchs ist das Gesetz des Lebens, unabhängig von Spezies und Person. Auch beim Menschen ist das so. Diese alles überragende Aufgabe verlangt Mann und Frau und Frau und Mann. Die zwei Geschlechter sind selbst kluge Arbeitsteilung. Zwischen ihnen hat sich ein feines Zusammenspiel herausgebildet. Alle Kulturleistungen gründen darauf.

Das alles, bevor es jemandem einfiel, dass neue Strümpfe kaufen mit eigenem Geld das Größte sei. Bevor sich Frauen einbildeten, das Wichtigste sei, mit dem Kopf gegen genau jene Wand zu rennen, die das Gesetz des Lebens schützt.

Der Blaustrumpf-Gedanke von der Gleichheit und folglich der kompletten Austauschbarkeit von Frauenaufgaben zu Männeraufgaben und umgekehrt ist ein Irrtum und letztlich ein Anti-Humanismus, weil er die gewachsene Lebenskultur des Menschen stört, erschwert, ja zum Erliegen bringt.

Das Leben produziert viele Irrtümer auf der Suche nach dem Optimum. So wird auch der dogmatische Strumpf-Irrtum inmitten des mit so viel Ingrimm, Aufwand und Schmerzen geführten Geschlechterkampfes abgebaut und in etwas Neues übertragen werden müssen, eine neue, alte Kultur, die mit dem Gesetz des Lebens vereinbar ist und das Zusammenspiel der zwei Geschlechter noch einmal verfeinert.


Referenz: „Dolomiten“, Montag, 4. Mai 2026