MEHR TIROL, WENIGER MARKETING

Samstag 18. April 2026

Schützen fordern von Politik mehr Mut und Führung.

BOZEN – Am Samstag, den 18. April 2026, hielt der Südtiroler Schützenbund im Waltherhaus seine 61. Ordentliche Bundesversammlung ab. Im Mittelpunkt standen die politische Lage Südtirols.

Landeskommandant Christoph Schmid sagte, Südtirol blicke politisch zu oft nach Rom und zu wenig nach Wien. Ebenso warnte er davor, Sprache, Herkunft und Identität dem internationalen Marketing unterzuordnen. So z.B. sei Südtirol bei den Olympischen Spielen vielfach nur mit „Anterselva“ und nicht mit Antholz dargestellt worden.

Christoph Schmid fordert: „Dieses Land braucht wieder Führung. Dieses Land braucht wieder Orientierung. Dieses Land braucht wieder den Mut zur eigenen Identität.“

 

Am Rande: Die Versammlung erhob die Schützen Efrem Oberlechner, Robert Ventir und Franzjosef Roner in den Rang von Ehrenmajoren.

 


Titelbild: (c) SSB, Richard Andergassen