UMWELTFREUNDLICHER SPRITPREIS

Freitag 27. März 2026

Partei-Grüne und Heimatpflege müssten frohlocken.

Heute hat der Spritpreis die magische 2-Euro-Marke geknackt (Info spritpreis.it). Doch wenn Trump und sein Buddy Bibi nicht bald vom Gas gehen auf ihrer Höllenfahrt, dann sind 3 Euro und mehr für den Liter Petro-Treibstoff durchaus in Reichweite.

Eine der Folgen wäre wohl eine schlagartige Verkehrsberuhigung. Also genau das, was sich unsere Öko-Taliban von den Partei-Grünen zu den Heimatpflegern, von den Klima-Bürokraten zu den Nachhaltigkeits-Nickern so sehnlich wie vergeblich wünschen. 

Eigentlich müssten Frau Foppa, Frau Plaikner und Frau Ladinser jubeln. Doch ich glaube nicht, dass sie das tun. Denn plötzlich ist allen Leuten der Ernst der Lage klar. Weniger Verkehr bedeutet nicht mehr Lebensqualität, sondern weniger Wohlstand und vor allem eine krass verschärfte Armut. Denn büßen müssen die hohen Preise für Energie und eingeschränkte Mobilität die schwächsten Einkommen zuerst. Der Mittelstand gleich dahinter. 

Wenn wir mit Glück von der Plünderung der Supermärkte gerade noch verschont bleiben, könnte es auf der anderen Seite bald eine entspannte Pustertaler Straße geben und ein gemütliches Landstraße-Fahren durchs Vinschgau, mit all den pompösen Umfahrungsröhren; es gäbe keinen Bozner Verkehrsknäuel mehr, und die edlen Obermaiser werden die Schenner Standseilbahn endlich ganz vergessen, mit der sie ihre Georgenkirche vor dem Würgegriff des Durchzugsverkehrs beschützen zu müssen glaubten, und so weiter und so fort(-fahrend). 

Nur die Öffis, die berühmten Öffis, dieses sakrosankte Allheil-Verkehrsmittel für den verklärten, sanften Fortschritt hinein ins klimafreundlich-grüne Südtirol, diese Öffis, die bleiben gleich unzuverlässig wie immer und sind gleich umständlich zu fahren wie immer.

Aber bei einem Spritpreis, der von 2 gegen 3 Euro geht, werden sie zwangsweise im Sturm genommen werden müssen. Mit überfüllten Zügen, die an indische erinnern. Spätestens dann wird jedermann und jeder grünen Frau unmissverständlich vor Augen geführt, was die freie Fahrt im Auto und eine hohe Lebensqualität miteinander zu tun haben.

P.S.

Zu Beginn des Iran-Überfalls (28. Feb 26) haben die hiesigen Wirte sich bereits die Hände gerieben und einen höheren Gästezustrom für Südtirol vorausgesagt (während anderswo Schulmädchen sterben und zigtausende Zivilisten um ihr Leben rennen).

BILD Meldung

Weil aber die katastrophale EU-Politik im Verbund mit Trump & Co. die Potenz Deutschland stranguliert, könnte es nichts werden mit den Dubai-Ausweichlern in Südtirol.

Dann schon werden wir mit dem großen Dichter sagen können:

Über allen Gipfeln ist Ruh.